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GERRY WEBER zwei Milliarden Umsatzpotenzial?


24.07.2011
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten Anlegern, bei der Aktie von GERRY WEBER (ISIN DE0003304101 / WKN 330410) die üppigen Gewinne weiter laufen zu lassen.

Geschafft: Der Damenmodekonzern aus Ostwestfalen notiert im MDAX (ISIN DE0008467416 / WKN 846741)! Der Aufstieg in den zweitwichtigsten Index in Deutschland sei eines der Ziele des Vorstandsvorsitzenden Gerhard Weber gewesen, welches er bereits vor zwei Jahren den Experten gegenüber ausgerufen habe.

GERRY WEBER sei zudem auf gutem Wege ein weiteres Ziel des Firmenchefs zu erfüllen. Das Unternehmen peile die Umsatzmilliarde an. Ob der CEO dies allerdings noch in seiner aktiven Amtszeit erreiche, die bis ins Jahr 2013 laufe, scheine etwas ehrgeizig sein. "In zwei Jahren werde ich 72 Jahre alt. Dann ist für mich Schluss. Die Umsatzmilliarde streben wir auf Sicht von zwei bis drei Jahren an", sage Weber im Gespräch mit den Experten. Der Firmengründer und Großaktionär dürfte nach seiner Amtszeit in den Aufsichtsrat wechseln. Spätestens dann sollte Umsatzmilliarde geknackt werden.

Die mittelfristige EBIT-Marge habe der CEO bereits vor längerer Zeit auf 15 Prozent taxiert. Im Wirtschaftsjahr 2010/2011 per Ende Oktober erwarte das Unternehmen eine EBIT-Marge von 14 Prozent. Im kommenden Wirtschaftsjahr dürfte die Margenvorgabe erreicht werden. "Perspektivisch haben wir das Potenzial, die Marge weiter zu steigern. In unserem Geschäft wären sogar Margen von 20 Prozent möglich. Unsere Stärke, von der wir erheblich profitieren, ist, dass unsere Partner im Handel mit unserer Mode gutes Geld verdienen. Das soll so bleiben, weshalb vermutlich im weiteren Verlauf eine EBIT-Margen von 16 bis 18 Prozent darstellbar sein könnte", erkläre Weber.

Nach Angaben des Vorstandschefs habe GERRY WEBER immenses Potenzial. "Wir haben unsere Möglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft. Die Internationalisierung unseres Geschäfts bietet uns großes Wachstum in der Zukunft", sage Weber. Auf der Agenda stünden unverändert Osteuropa, Asien und die USA. Zudem solle das Geschäft mit Schuhen, Taschen- und Accessoires optimiert werden. "Auch hier haben wir unser Potenzial noch lange nicht ausgereizt. Wir können das Geschäft selbst machen oder über eine Lizenz vergeben. Bei einer Lizenzvergabe an einen Partner muss aber alles passen. Es ist gar nicht so einfach, den idealen Partner zu finden. Deshalb überlegen wir uns das Geschäft selbst stärker in die Hand zu nehmen."

Weitere Impulse könnte eine Herrenkollektion liefern. "Solange ich dem Unternehmen als CEO vorstehe, wird das nicht passieren. Das soll mein Nachfolger machen. Der muss schließlich auch noch was arbeiten. Durch die Expansion unseres heutigen Geschäfts und einer Herrenkollektion, halte ich einen Umsatz von zwei Milliarden Euro längerfristig für erreichbar, weitere Steigerung danach aber nicht ausgeschlossen."


Für das laufende Wirtschaftsjahr habe das Unternehmen einen Umsatz von 700 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von 14 Prozent in Aussicht gestellt. "Wir sind sehr gut unterwegs und werden diese Vorgaben voll erfüllen." Gut möglich, dass das tapfere Schneiderlein die Ziele übertreffe. Bei einem Umsatz von 720 Millionen Euro und einer Rendite von 14 Prozent, verdiene die Firma in diesem Turnus vor Steuern und Zinsen 100 Millionen Euro. "Das klingt gut. Ich schließe das nicht aus", ergänze der CEO.

Abzüglich Zinsen und dem Zugriff des Fiskus dürften unterm Strich 65 Millionen Euro in der Kasse klingeln. Auf Basis der Aktienanzahl von rund 46 Millionen Anteilen, errechne sich ein Profit je Aktie von mehr als 1,40 Euro. Für das Vorjahr sei, bereinigt um den jüngsten Aktiensplit, eine Dividende von 55 Cent je Anteilsschein ausgezahlt worden. "So freundlich wie wir zu unseren Kunden sind, so freundlich sind wir auch zu unseren Aktionären. Wenn wir den Gewinn wie geplant steigern, ist auch eine Steigerung der Dividende gut denkbar."

Da die Free Cashflows üppig sprudeln würden, kann sich das Unternehmen eine erhöhte Ausschüttung locker leisten. Das Bilanzbild strotze zudem vor Kraft. Die Verschuldung gegenüber Banken sei nicht einmal der Rede wert.

Auch im kommenden Wirtschaftsjahr 2011/2012 erwarte Weber ein zweistelliges Umsatzwachstum bei einer verbesserten EBIT-Marge. Der Retail-Bereich werde mit 65 bis 75 eigenen HOUSES OF GERRY WEBER pro Jahr zulegen und somit das geplante Umsatzwachstum zu stützen. "Ich sehe die Entwicklung der Eröffnung von unseren neuen Häusern eher bei 75 als bei 65."

GERRY WEBER entwickle sich operativ fantastisch. Die Aktie übrigens ebenfalls. Sie notiere aktuell mit 24,30 Euro auf einem neuen Rekordhoch. Der knapp 3.000 Mann starke Modekonzern werde an der Börse mit fast 1,1 Milliarden Euro kapitalisiert. Weber und seine Familie sowie die Familie Hardieck würden etwas über 50 Prozent des Kapitals halten. "Das wird sich in der Zukunft nicht wesentlich verändern. Wir behalten das Sagen und denken keine Sekunde an einen Verkauf unserer Gesellschaft", betone Weber.

Der Dauerfavorit der Experten GERRY WEBER habe sich super entwickelt. Wer den x-fachen Kaufempfehlungen der Experten gefolgt sei, habe prächtig Geld verdient. In Concreto: Wer der Kaufempfehlung im Herbst 2004 gefolgt sei und bis heute durchgehalten habe, habe das Kapital nunmehr verzehnfacht! Das Papier habe seit dem Tief vor gut sieben Jahren um mehr als 1.000 Prozent zugelegt. Wer den Kaufhinweisen im Jahr 2009 und 2010 gefolgt sei, habe immerhin bis zu 100 Prozent Performance machen können. Aktuell sei die Aktie mit einem KGV von 16 kein Schnäppchen mehr.

Aufgrund des Aufstiegs in den MDAX, immer mehr Investoren dürften sich nunmehr für das Papier interessieren und der Zukunftsaussichten, raten die Experten von "TradeCentre.de" bei der GERRY WEBER-Aktie die üppigen Gewinne weiter laufen zu lassen. (Analyse vom 24.07.2011) (24.07.2011/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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